Gekündigt, gehäkelt, geboomt – wie Sabrina mit Sameko Design heute alles anders macht

Erinnerst du dich noch an den Moment, als dir klar wurde: „Ich mach mein eigenes Ding – und daraus wird ein richtiges Business“?
Nach meiner Elternzeit 2021 stand ich vor einer wichtigen Entscheidung: Zurück in den alten Job oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?
Sameko Design hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Jahre lang nebenberuflich aufgebaut. Davor arbeitete ich zehn Jahre als Kauffrau im Einzelhandel im Bereich Raumgestaltung – ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf, jedoch geprägt von langen Arbeitszeiten, wenig Teamgeist und spürbaren Ungerechtigkeiten.
Also traf ich die schwere, aber richtige Entscheidung zu kündigen und meinen eigenen Weg zu gehen.
Für diesen mutigen Schritt bin ich mir selbst unendlich dankbar – und ich habe ihn bis heute keinen einzigen Tag bereut. Denn heute lebe ich meinen Traum.
Du hast dich selbst ins Häkeln eingearbeitet – was war die größte Herausforderung beim Schritt vom Hobby zur professionellen Designerin?
Die größte Herausforderung war nicht das Häkeln selbst, sondern die bürokratischen Hürden und die vielen Ängste, die mit der Selbstständigkeit einhergehen.
Plötzlich musste ich mich mit Steuern und Finanzen auseinandersetzen, die Kosten für die Krankenversicherung stemmen und natürlich einen stetigen Umsatz aufbauen.
All das hat mich am Anfang oft verunsichert – aber genau dadurch bin ich gewachsen und habe gelernt, meinen Weg Schritt für Schritt zu gehen.
Warum hast du dich damals für Azoo als Shopsystem entschieden? Gab es bestimmte Funktionen oder Werte, die dich überzeugt haben?
Ich wollte mich von Etsy unabhängiger machen und ein eigenes Standbein aufbauen. Besonders überzeugt hat mich bei Azoo die automatisierte Übernahme aller Artikel von Etsy – das hat mir enorm viel Zeit und Arbeit erspart.
So konnte ich direkt starten, ohne jedes Produkt einzeln neu anlegen zu müssen.
Dein Shop sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch sehr erfolgreich – was war dir bei der Gestaltung und der Technik besonders wichtig?
Mir war wichtig, meinen Shop ganz nach meinen eigenen Wünschen gestalten zu können. Das minimalistische Design und Layout von Azoo haben mich sofort überzeugt – klar, übersichtlich und einfach schön.
Außerdem schätze ich die technischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel Zusatzartikel direkt am Produkt anbieten zu können. So lässt sich der Shop nicht nur optisch, sondern auch funktional perfekt an die Bedürfnisse meiner Kunden anpassen.
Du führst deinen Shop alleine – wie hilft dir Azoo im Alltag, Zeit zu sparen oder Abläufe zu vereinfachen?
Da ich meinen Shop alleine führe, ist mir Effizienz besonders wichtig. Azoo hilft mir im Alltag enorm, weil ich Rechnungen und Lieferscheine direkt herunterladen kann und so keine zusätzlichen Programme brauche.
Auch die Anbindung an Billbee sowie die Möglichkeit, meinen Newsletter direkt im Shop einzubinden, vereinfachen viele Abläufe und sparen mir wertvolle Zeit.
Du verkaufst nicht nur Produkte, sondern auch Gefühle, Geschichten und kleine Zauberwesen – wie gelingt dir das online?
Ich glaube, es gelingt mir vor allem durch die Bildsprache, die Produktbeschreibungen und meine Präsenz auf Social Media.
Mir ist wichtig, nicht nur ein Produkt zu zeigen, sondern eine Geschichte zu erzählen – wie es entstanden ist und welche Gefühle darin stecken.
Meine Produkte sollen dir im stressigen Alltag eine kreative Auszeit zum Entspannen bieten. Besonders beliebt sind dabei die DIY-Häkelsets mit Anleitung und passendem Material – ein Paket, mit dem man sofort loslegen kann.
Auch meine Community spielt eine große Rolle: Der Austausch, die persönlichen Nachrichten und das gemeinsame Teilen von Projekten schaffen Nähe und lassen den Zauber lebendig werden.
Außerdem achte ich darauf, dass jedes Päckchen mit viel Liebe verpackt ist, sodass der kleine Zauber auch beim Auspacken spürbar wird.
Inzwischen hast du ein eigenes Studio, ein Buch veröffentlicht und gibst Kurse – wie behältst du bei all dem kreativen Chaos den Überblick?
Um den Überblick zu behalten, setze ich auf eine Kombination aus Kalendern und Zeitmanagement-Methoden, die ich flexibel an meine jeweilige Phase anpasse.
Manchmal arbeite ich mit dem Google Kalender und der Timeboxing-Methode, in anderen Zeiten lieber mit Wochen- oder Tageskalendern und ausführlichen To-do-Listen.
Eine gute Planung ist für mich dabei unverzichtbar – sie hilft mir, nichts aus den Augen zu verlieren und trotz kreativem Chaos strukturiert und entspannt durchs Jahr zu häkeln.
Was war dein bisher schönster Kundenmoment – online oder offline? Gibt es eine Geschichte, die dir besonders im Herzen geblieben ist?
Die schönsten Kundenmomente erlebe ich definitiv in der Offline-Welt – sei es, wenn mich jemand in meinem Studio besucht oder wir uns auf einem Markt begegnen.
Natürlich freue ich mich auch riesig über liebe E-Mails, Nachrichten oder Kommentare auf Instagram, doch nichts ersetzt diesen direkten Kontakt.
Wenn ich die Begeisterung in den Augen sehe und spüre, wie sehr meine Produkte Freude bereiten, weiß ich ganz genau, wofür ich das alles mache.
Du hast über 18.000 Follower auf Instagram – wie hast du es geschafft, dir so eine treue Community aufzubauen? Und welchen Einfluss hat Social Media auf deinen Shop-Alltag?
Instagram war für mich zeitweise Fluch und Segen zugleich. Mittlerweile gehe ich viel entspannter damit um: Ich plane meine Beiträge und teile sie ganz bewusst – egal ob perfekt oder unperfekt.
Für mich ist es die schönste Möglichkeit, mit meiner Community in denAustausch zu gehen, und gleichzeitig eine riesige Chance, von noch mehr Menschen entdeckt zu werden.
Ich bin unglaublich dankbar, dass es Social Media gibt – denn dadurch konnte ich mir im wahrsten Sinne des Wortes von der Couch aus ein eigenes Business aufbauen.
Viele träumen von einem eigenen Shop – was würdest du jemandem raten, der oder die gerade erst startet?
Mein wichtigster Rat: Hab Ausdauer, setz dir ein klares Ziel und behalte immer den Spaß am Business. Warte nicht, bis die Angst weg ist – mach es trotzdem und bleib dir selbst treu.
Viele geben auf, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben.
Deshalb: Bildet euch weiter, nutzt Kurse, Bücher oder Suchmaschinen – Wissen ist heute so schnell zugänglich wie nie zuvor.
Doch das Allerwichtigste ist, an den eigenen Traum zu glauben und den Willen zu haben, ihn wirklich durchzuziehen.
Was dürfen wir als nächstes von Sameko Design erwarten? Gibt es neue Ideen, Produkte oder Projekte, die du mit uns teilen magst?
Hinter den Kulissen von Sameko Design passiert gerade so viel Spannendes! Ich arbeite an meinem allerersten Videokurs, mit dem jeder ganz leicht Häkeln lernen kann.
Und dann ist da noch mein nächstes Herzensprojekt: ein neues Buch! Alle Amigurumis habe ich schon im Kopf, ich sehe das fertige Buch förmlich vor mir und kann es kaum erwarten, es bald damit zu beginnen.
Ich freue mich riesig, gemeinsam mit der Sameko-Communtiy noch mehr kleine Zauberwelten zu erschaffen!
Danke, Sabrina!
Vielen Dank, liebe Sabrina, dass du uns so ehrlich und detailliert in deine Welt hinter Sameko Design mitgenommen hast. Dein Mut, deine Klarheit und deine Liebe zum Detail sind mehr als inspirierend – und zeigen eindrucksvoll, dass Handarbeit nicht nur ein Hobby, sondern ein Business mit Haltung sein kann.
Du brauchst unbedingt noch mehr von dieser Häkelmagie? Dann folge Sabrina auf Instagram und besuche ihren Azoo Onlineshop und lass dich für deinen eigenen inspierieren.
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