Genervt von Etsy – zwei Tage später war ihr eigener Shop online

Lisa, du häkelst Kuscheltiere und entwickelst Anleitungen – wie hat LisaCreates angefangen?
Ich bin Lisa, 32 Jahre alt, und ich bin dem Häkeln absolut verfallen. Anfang 2024 wollte ich es eigentlich nur kurz ausprobieren. Dann kam der Zuspruch und die Nachfrage. Ich habe mich mit Spielzeugsicherheit beschäftigt, einen Weihnachtsmarkt angemeldet und meine Kuscheltiere mitgenommen.
Fast 20 Stück. Nach 50 Minuten war alles verkauft. An diesem Tag habe ich gewusst: Daraus soll etwas werden.
Kuscheltiere und digitale Anleitungen – wie ist dieses Zwei-Produkt-Modell entstanden?
Angefangen habe ich mit dem Verkauf handgemachter Kuscheltiere, zunächst im Umfeld: Freunde, Bekannte, Kolleg:innen. Gleichzeitig habe ich begonnen, meine Häkeltiere auf Instagram zu zeigen.
Im August 2025 kam dann der Etsy-Shop dazu. Ich arbeite mit Shop-Drops: Der Shop öffnet einmal zu einem Zeitpunkt, den ich meiner Community vorher ankündige. Die Nachfrage war so groß, dass er nach manchmal 20 Minuten restlos leer war.
Anfang dieses Jahres habe ich dann begonnen, digitale Produkte zu erstellen. Es entstanden Häkelanleitungen, die Menschen Schritt für Schritt zu ihrem eigenen Kuscheltier führen.
Ich möchte so viele Menschen wie möglich für das Häkeln begeistern. Es schenkt mir im stressigen Alltag ganz bewusste Auszeiten. Dieses Gefühl möchte ich weitergeben.
Du warst vorher auf Etsy. Was hat gut geklappt – und wo hat dir etwas gefehlt?
Der Verkauf und das Hochladen der Produkte hat an sich funktioniert. Aber mir hat das Persönliche gefehlt. Jeder Shop auf Etsy sieht gleich aus. Kein Alleinstellungsmerkmal, nichts, was einen wirklich von anderen Shops unterscheidet. Und ich war oft unsicher, was ich an welchen Stellen wie eintragen sollte, um überhaupt gefunden zu werden.
Wann war der Moment, in dem du gedacht hast: Ich brauche meinen eigenen Shop?
Den Gedanken hatte ich schon sehr lange. Aber mir hat die Zeit gefehlt, das Projekt überhaupt anzugehen. Ich bin Mama von zwei Kindern und arbeite in meinem Hauptberuf in Teilzeit. Anfang des Jahres hat mich dann die Entwicklung meiner digitalen Produkte erstmal komplett eingenommen.
Der konkrete Auslöser war dann ein Nachmittag, an dem ich wegen einer Steuernummer Probleme mit Etsy hatte. Das Problem war lösbar, aber ich war genervt – und wollte schlicht etwas Eigenes. Ich habe kurzerhand die Seite von Azoo aufgerufen und mich registriert.
Wie bist du auf Azoo gestoßen – und warum hast du dich dafür entschieden?
Azoo war mir nicht neu. Einige andere in meiner Nische nutzen es schon. Ich habe sogar selbst schon in Shops eingekauft, die über Azoo laufen, und war vom Aufbau immer positiv überrascht.
Ich habe Azoo auf Instagram lange verfolgt. Für mich war klar: Wenn ich einen Shop aufbaue, dann richtig – und dann Azoo. Ich war sicher, dass ich ein vollständiges Shop-System brauche, um damit klarzukommen.
Du hast den Etsy-Artikelimport genutzt. Wie lief das ab?
Der Artikel-Import war so einfach, dass ich kurz dachte, ich hätte etwas vergessen. Ich musste einfach einen Link in mein Dashboard kopieren und innerhalb weniger Stunden waren alle Artikel importiert.
Ich konnte sie in der Vorschau anschauen und musste nur kleine Anpassungen bei den Bildern und Texten vornehmen. Mit meinen Produkten selbst hatte ich während des Shopaufbaus gar nichts am Hut. Das war ein riesiger Vorteil.
So hat Lisa ihren Shop Schritt für Schritt aufgebaut:
- Azoo-Account anlegen und 14-tägige Testphase starten
- Etsy-Shop-Link ins Dashboard kopieren → Artikelimport starten
- Importierte Produkte in der Vorschau prüfen, Bilder und Texte anpassen, um doppelten content zu vermeiden - lies dazu unbedingt unseren Blog Beitrag "Doppelter Content nach dem Etsy-Import: Warum dein Shop bei Google unsichtbar bleibt – und wie du das änderst"
- Shop-Design und Struktur einrichten – alles selbsterklärend
- Alles in Ruhe nochmal checken
- Shop live schalten und verkaufen
Du hast deinen Shop an einem Abend aufgebaut. Wie lief das wirklich ab?
Als meine Kinder im Bett waren, habe ich einfach angefangen. Alle Schritte waren selbsterklärend. Das Anlegen des Shops klappte fast intuitiv. Zwei Tage später, nachdem ich noch zigmal alles gecheckt hatte, weil ich es selbst kaum glauben konnte, wie easy es war, war er online.
Du hattest lange Respekt davor. Was hat dich aufgehalten – und was hat sich verändert?
Ich dachte, es würde Wochen dauern. Ich wollte mir nicht noch ein Mammutprojekt ans Bein binden. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach es ist, hätte ich den Shop schon Monate früher eröffnet. Das bereue ich wirklich.
Was überrascht dich heute noch an deinem eigenen Shop?
Wie aus etwas so Einfachem etwas so Schönes entstehen konnte. Ich liebe es, meinen Shop anzuschauen und zu überlegen, was ich noch verändern könnte. Ihn noch einladender, noch anschaulicher gestalten. Ich habe auf jeden Fall noch viele Ideen.
Was würdest du anderen kreativen Unternehmer:innen mitgeben, die noch zögern?
Wer nicht einfach „irgendwer" sein will, sondern sich eine echte Personal Brand aufbauen möchte, sollte sich unbedingt um einen eigenen Shop kümmern.
Es ist besonderer, hat mehr Charakter als Etsy und gibt einem nochmals eine ganz andere Möglichkeit, Kreativität auszuleben.
Und: groß träumen. Man schafft so wahnsinnig viel, wenn man sich das erlaubt.
Jetzt darfst du! Eröffne deinen eigenen und unabhängigen Onlineshop - ohne bei null zu starten
Du möchtest deinen eigenen Shop nicht von Grund auf neu aufbauen, sondern die Artikel aus Etsy einfach rüberziehen? Der kostenlose Artikelimport von Azoo macht genau das möglich. Du speicherst deine Daten (dazu haben wir hier eine Anleitung zur Datensicherung für dich) und wir fügen deine Produkte in deinem neuen Shop ein.
Schau dir die Preise und Funktionen an – und teste 14 Tage kostenlos, bevor du dich entscheidest.
Mehr Geschichten von kreativen Macher:innen, die den Schritt gewagt haben, und weitere echte Shop-Beispiele, findest du in unserem Blog.
Einen eigenen Onlineshop neben Etsy, macht das Sinn?
Viele kreative Unternehmerin:nen, die Lisa' Geschichte lesen, stellen sich ähnliche Fragen. Hier die wichtigsten Antworten auf einen Blick.
Kann ich meine Etsy-Produkte einfach zu Azoo übertragen?
Ja. Sende uns dafür einfach an support@azoo.co deine Artikel als CSV Datei und wir erledigen den Rest für dich. Eine genaue Anleitung zur Datensicherung haben wir auf unserem Blog für dich hinterlegt.
Wie lange dauert es, einen eigenen Onlineshop mit Azoo aufzubauen? Das hängt von deiner Produktanzahl und deinem Tempo ab. Lisa hat ihren Shop an einem Abend aufgebaut und zwei Tage später live geschaltet. Wer sich mehr Zeit nehmen will, kann das – die 14-tägige Testphase gibt genug Raum.
Kann ich gleichzeitig auf Etsy und einem eigenen Shop verkaufen?
Ja. Lisa betreibt beides parallel. Etsy und der eigene Shop schließen sich nicht aus. Viele Shopbetreiber:innen nutzen Etsy weiterhin als zusätzlichen Kanal, während sie ihren eigenen Shop als Herzstück ihres Business aufbauen.
Brauche ich technische Vorkenntnisse für Azoo?
Nein. Lisa hatte nach eigener Aussage gar keine und hat den Shop trotzdem intuitiv eingerichtet. Das System ist so aufgebaut, dass alle Schritte selbsterklärend sind.
Lohnt sich ein eigener Shop neben Etsy überhaupt?
Auf Etsy sehen alle Shops gleich aus. Ein eigener Shop gibt dir Kontrolle über dein Design, die Kundendaten, deine Marke, deine Sichtbarkeit bei Google und auch die Shop-Gebühren sind bei Etsy deutlich höher. Für alle, die gern die Kontrolle über ihr Business haben und nicht von einer Plattform abhängig sein möchten, ist das "kein Nice-to-have – sondern der Unterschied."