Onlineshop und Selbstbedienungshäuschen kombinieren, ohne die Kontrolle zu verlieren: so macht's Martina von StoffPur

Für viele Handmade-Unternehmerinnen klingt das nach einem Widerspruch: Ein Selbstbedienungslädele und einen Onlineshop führen und dabei die Familie und drei Kinder entspannt unter einen Hut bekommen. Martina von StoffPur zeigt, wie es geht. Wie sie ihren Laden und Onlineshop kombiniert und welche Entscheidung ihr dabei geholfen hat, erzählt sie im Interview.

6 Minuten Lesezeit
Selbstbedienungshäuschen und Onlineshop kombinieren

Von der Nähmaschine der Oma zum eigenen Label

Deine Oma hat dir das Nähen beigebracht. Wann war das, und was hast du als allererstes genäht?

Sie hat mich schon als Kind geprägt und mir ihr Talent vererbt. Meine Oma arbeitete als Näherin und außerdem hat sie zu Hause Näharbeiten für die Nachbarschaft und Bekannte ausgeübt. Als Kind war ich da mittendrin. Noch heute erzählt sie gerne, dass ich nebenbei immer mit der Dose voller „Nopfele“ ( Knöpfe) gespielt habe. Ihr alte Pfaff Schranknähmaschine steht jetzt zur Deko in unserem Wohnzimmer.

Wie aus Geschenken für die Familie ein Gewerbe wurde

Es muss eine Weile vergangen sein — dann fängst du später bei deiner ersten Schwangerschaft wieder an zu nähen. Was war der Auslöser, und was hast du damals für deine Kinder genäht?

Wenn ich darüber nachdenke war der Auslöser, mit dem Nähen anzufangen, während meiner ersten Schwangerschaft wohl dem geschuldet, dass ich irgendwie angekommen war.

Schule, Ausbildung, Partys, Hochzeit … es wurde irgendwie ruhiger und mein Fokus hat sich verändert. Außerdem gab es in meinem Freundeskreis ein paar sehr kreative Mädels, die mich angesteckt haben.

Vermutlich war auch der Nestbautrieb zu der Zeit sehr stark ausgebildet. Also hab ich mir gleich mal meine eigene Nähmaschine gekauft, Literatur und Stoff und dann ging‘s los. Mützen und Babypumphosen waren mit das erste, an das ich mich gewagt habe. Und Utensilos, jede Menge Utensilos. Jeder bekam Utensilos von mir, ob er wollte oder nicht. Noch heute steht eins bei meiner Schwester im Bad.

Wie aus Geschenken für die Familie ein Gewerbe wurde

Die Idee zum Selbstbedienungslädele

Wann wurde aus dem privaten Hobby die Idee: „Ich könnte damit auch Geld verdienen"?


Es haben immer mehr Menschen aus meinem Umkreis, Familie, Freunde, Nachbarn nachgefragt ob ich ihnen dies oder das nähen könnte, da sie ein Geschenk für jemanden suchten. 

Ich hatte zuvor ja alle mit Utensilos und Mützen versorgt, also hat es sich relativ schnell rumgesprochen.

In unserem ersten Familienurlaub im April 2015 habe ich dann länger mit meinem Mann darüber gesprochen. Der mich im Übrigen von Anfang an unterstützt und schon damals das Ganze nicht einfach als verrückte Idee verworfen hat. 

Er hat mit mir zusammen Pläne geschmiedet und war auch bei der Namensgebung sehr ideenreich. Drei Monate später war ich auf dem Gewerbeamt. Damit war es dann offiziell und ich konnte ganz „legal“ hin und wieder meine Werke anbieten und verkaufen. Durch zwei weitere Schwangerschaften und Hausbau lag der Fokus aber nicht wirklich auf StoffPur. Das änderte sich tatsächlich erst, als der Kleinste dann im Kindergarten war und ich mich Anfang 2023 bei Instagram angemeldet habe (was ich vorher nie für möglich gehalten hätte). 


So funktioniert das Selbstbedienungshäuschen im Alltag

Das Lädele ist eine coole Idee — wie ist die entstanden? Was war dein Gedanke dahinter?


Die coole Idee entstand ganz unspektakulär in einer der letzten Krabbelgruppenstunden mit meinem Sohn.
Meine Freundin Ramona und ich redeten nebenbei über unsere Handmade-Label und schwups war der Gedanke im Raum: „Man bräuchte etwas, wo wir unsere Werke reinstellen und die Leute einfach so vorbei kommen könnten. Kein Markt, der nur alle paar Wochen irgendwo stattfindet und mit großer Logistik verbunden ist. Etwas, das mit kleinen Kindern viel besser zu handeln ist.“
Ein paar Wochen später holten wir mit dem Hänger „unser Lädele“ aus einem ca. 40 km entfernten Garten ab. Damals war es noch das Zuhause von ein paar Bienenstöcken.

So funktioniert das Selbstbedienungshäuschen im Alltag

Wie funktioniert ein 24/7 Selbstbedienungslädele in der Praxis? Wie organisierst du Lagerbestand, Zahlungen, Retouren?


Parallel zur Renovierung mussten wir uns auch Gedanken machen, wie wir das Ganze organisieren. Es stehen ja von uns beiden Dinge drin. Was zunächst ziemlich kompliziert aussah, entpuppte sich letztendlich als recht einfach.
Die Kund:innen finden eine verschlossene und verschraubte Kasse sowie eine Liste im Lädele. In die Liste wird selbstständig mit Datum notiert, was sie gekauft haben und was bezahlt werden musste. Ein kleines Wechselgeldglas steht auch dabei.

Abends wird die Kasse gelehrt und das Geld ausgezählt. Am Ende des Monats rechnen wir beide ab. Und ob man es glaubt oder nicht - es funktioniert einwandfrei.

Es gab in den vergangenen Jahren „nur“ zwei kleine Diebstähle und es fehlt am Ende des Tages mal der ein oder andere Euro. Aber wir haben unglaublich ehrliche Kunden, die auch gerne mal aufrunden. Somit können wir gut ausgleichen.

Fürs Finanzamt führen wir beide unabhängig ein Kassenbuch, in dem wir durch die Listen, die unsere Kunden ausfüllen, alles genau belegen können. Eine Liste über das, was im Lädele ist, führt jede für sich selbst.

Es ist ja nicht sehr groß, daher sieht man gleich, wenn etwas fehlen sollte. Aber wie gesagt, unsere Kunden sind spitze. Wir sind in der Region schon sehr bekannt und falls es mal ein Problem wie eine Retoure o.ä. gibt, sind wir für alle erreichbar und finden eine Lösung.

Warum zusätzlich ein Onlineshop nötig wurde

Wie lange lief das Selbstbedienungslädele, bevor du den Online-Shop gestartet hast? Und was hat gefehlt?


Als meine Crossbags immer beliebter wurden, suchte ich eine Möglichkeit, meinen Kund:innen zu zeigen, welche Stoffe, Gurtbänder, Labels etc. zur Auswahl stehen. Also eröffnete ich meinen Onlineshop fast zeitgleich mit dem Selbstbedienungslädele, sogar kurz vorher.

Alles immer per Whatsapp oder über Instagram zu klären, kostete unglaublich viel Zeit. Es ging mir tatsächlich nie um die Reichweite. Im Gegenteil, ich hatte eher Angst davor, dass ich die Kontrolle darüber verliere. Ich wollte mein kleines Unternehmen regional halten. Das tue ich auch jetzt noch. Aber natürlich freue ich mich, wenn Bestellungen aus z.B. Norddeutschland eintrudeln. 

Mit einem Onlineshop kommen allerdings Themen auf, die ich bis dahin nicht wirklich brauchte. AGB, Datenschutz, Versand … Also musste ich mich damit auseinandersetzen. Ich bin eine Macherin und bekomme jedes Mal Gänsehaut, wenn es um Gesetze, Steuer und solche Dinge geht und ich mich irgendwo einlesen muss. Zum Glück hab ich dafür auch meinen Mann an meiner Seite.

Warum zusätzlich ein Onlineshop nötig wurde

Der Start mit Azoo

Du bist im Juni 2023 mit Azoo gestartet. Was war der Auslöser — nur Reichweite ausbauen, oder gab es einen konkreten Grund?


Azoo wurde mir zufällig auf Instagram angezeigt. Deswegen bin ich bei euch gelandet. Ich habe euch nicht mit anderen verglichen, sondern eure 14 Tage kostenlose Testmöglichkeit ausprobiert. Ich dachte, da kann ja erst einmal nichts schiefgehen. Mal sehen, ob es auch für mich so einfach wird, wie ihr es versprecht.

Bevor es losging, habe ich aber euer Impressum gecheckt. Wer seid ihr und woher. Das mache ich wirklich mit jedem Unternehmen, bei dem ich etwas kaufe oder mit dem ich interagiere. Ich finde das super wichtig und es sagt für mich schon mal sehr viel aus.


Warum hast du dich für Azoo entschieden? Hast du andere Systeme verglichen?


Ich bin ehrlich. Ich habe die Testversion gestartet, als mein Mann geschäftlich verreist war. Ich konnte nicht warten, bis er wieder da war um mir zu helfen und in der ersten halben Stunde dachte ich, dass das nicht die beste Idee war.

Aber als ich mir dann einen Überblick verschafft hatte, war es wirklich einfach, auch für mich.

Alles ist quasi selbsterklärend bzw. wenn man nicht weiß, was gemeint ist, hat man ja fast überall das Infozeichen und kann sich genauer informieren oder findet Hilfe.

Da ich vor euch keinen Shop hatte, hatte ich keine Vergleiche. Aber alles, was ich wollte, konnte ich umsetzen, oder es wurde mit einem Update von euch möglich gemacht. Und wenn ich Fragen hatte, wurde (auch schon mitten in der Nacht) per Mail geholfen.

Zwei Kanäle, eine Lieferzeit: wie Martina beides organisiert

Jetzt brauchst du beide — physisches Lädele UND Online-Shop. Wie funktioniert das logistisch? Nähst du nach Bedarf, oder legst du Sachen auf Vorrat an?


Einen Vorrat anlegen wäre mein großer Wunsch. Schaffe ich aber einfach nicht. Alles, was über den Onlineshop bestellt wird, nähe ich nach Bedarf.

Das Selbstbedienungslädele wird nebenbei aufgefüllt. Dafür muss ich mir meist ganz bewusst Zeit nehmen. Ich nähe also etwa einen Vormittag nur Hosen, ein anderes Mal entstehen zwei bis drei Crossbags.

Deswegen habe ich im Onlineshop eine Lieferzeit von bis zu 14 Tagen, um mir hier genügend Zeit für das Geschäft vor Ort zu schaffen. Das ist auch ein Vorteil, falls mal ein Material ausgeht und nachbestellt werden muss.

Aus diesem Grund habe ich mich auch dieses Jahr für keinen der Märkte hier in der Region angemeldet. Die Menge an Ware hierfür zu produzieren und nebenbei das Lädele und den Onlineshop zu betreiben, ist einfach zu viel.

Die Entscheidung fiel mir sehr schwer, da ich unglaublich gerne mit den Kunden in Kontakt bin und ein Markt ist dafür einfach eine tolle Gelegenheit. Aber die Entscheidung war richtig und hat mir sehr viel Druck genommen.

Das Lädele profitiert davon, da ich es regelmäßiger auffüllen kann. Und die Bestellungen über den Onlineshop bringen mich nicht mehr ins Schwitzen, weil ich Angst habe, die Lieferzeit nicht einhalten zu können.

Zwei Kanäle, eine Lieferzeit: wie Martina beides organisiert

Laden und Onlineshop kombinieren: wie Martina beide Kanäle organisiert

Wie viel Zeit investierst du pro Woche in Nähen, Shop-Management, Instagram & Co.? Wie passt das neben Familie und Alltag?

In meinen eigentlichen Beruf bin ich bisher nicht zurückgekehrt und habe es auch nicht vor. Mein Label ist mein Fulltime-Job. Der Vormittag gehört fast ausschließlich StoffPur. Hauptsächlich wird da genäht. Aber auch Emails beantworten und Bestellungen tätigen lege ich möglichst in diesen Zeitraum, da ich da am meisten Ruhe habe.

Instagram läuft nebenher. Was ich vor ein paar Jahren noch belächelt habe und dachte, das brauche ich sicher niemals, ist für mich heute fast nicht mehr wegzudenken. Ich gebe auch zu, dass es mir einfach Spaß macht, etwas zu posten. Es ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, wie viele Menschen man dadurch erreicht und somit Werbung für sein Unternehmen machen kann.

Ich liebe es, flexibel sein zu können. Vor allem für die Familie. Krankheit, Ferien oder Fahrdienste sind kein Problem. Es erleichtert vieles, dass ich von Zuhause aus arbeiten kann und meine eigene Chefin bin. Dafür nehme ich auch die eine oder andere Nachtschicht in Kauf.

Wir sind als Familie auch mitterweile ein eingespieltes Team. Die Kinder helfen sogar manchmal schon beim Zuschnitt mit oder verstehen es, wenn ich sage, dass ich jetzt noch ein Stündchen etwas fertig mache und wir erst danach ins Freibad gehen können. „Selbst und ständig“ trifft es wirklich gut - aber immer mit dem Wissen, was ich mir selber und der Familie zumuten kann.

Es hat aber schon etwas gedauert, das zu verstehen und umzusetzen. Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass immer alles rund läuft. Es fliegen auch mal die Fetzen und die Nerven liegen blank. Aber in welchem Job ist das nicht so. Vor allem, wenn man Job und Familie vereint.


Welcher Kanal bringt dir mehr Umsatz — das physische Lädele oder der Online-Shop? Und unterscheiden sich deine Kund:innen?

Es gibt Zeiten da überwiegt das Geschäft im Selbstbedienungslädele und dann wieder im Onlineshop. Wir haben einen sehr großen Kundenstamm für unser Lädele und es ist unglaublich schön zu hören, wie liebevoll die Menschen aus unsere Gemeinde und sogar darüber hinaus von unserem Herzensprojekt reden. „Suchst du ein Geschenk, geh ins Kreativ am Ried“.

Und der Taschenkonfigurator im Shop ist einfach klasse. Die beste Möglichkeit für alle, sich eine individuelle Tasche zusammenzustellen. Der überwiegende Teil der Kundinnen ist aus der Region (eigener Landkreis und die angrenzenden), ich durfte aber auch schon Pakete in andere Teile Deutschlands verschicken. Das ist dann schon etwas Besonderes.

Ihr Fulltime-Job, die Familie und die bewusste Entscheidung gegen Wachstum

Dein Mix ist breit: Moon Bags, Crossbody Bags, Kinderbauchtaschen, Kinderkleidung, Unikate. Wie entscheidest du, was du nähen möchtest? Und wie managst du diese Vielfalt im Shop?


Im Lädele wird die Bandbreite meiner Arbeiten sehr gut angenommen und ist auch nötig. Es findet wirklich jeder, was er braucht. Egal ob als Geschenk oder für sich selbst, für Groß und Klein.

Manches probiere ich aus und wenn es keine Zukunft hat ist es auch nicht schlimm. Durch das Selbstbedienungslädele hab ich ja eine tolle Möglichkeit zu sehen, wie etwas ankommt. Im Onlineshop überwiegen definitiv die Taschen. Hier lege ich auch den Fokus drauf. Ab und zu biete ich Babyhosen an.

Dank eurem System kann ich ja sehr gut entscheiden, was online geht, was pausiert oder was rausfliegt. Da kann ich wirklich sehr flexibel sein und wenn ich sehe, vor Ort läuft etwas super, ist der Artikel auch schnell angelegt und online.

Bilder hab ich meist ja schon wegen Instagram gemacht. Es greift also irgendwie alles ineinander. Tja, und wenn ich etwas tolles Neues sehe, probiere ich es einfach aus. Wie fertige ich es an, welches Material ist am Besten, wie setze ich es um und vor allem, wie kommt es bei den Leuten an.

Die Symbiose aus Selbstbedienungslädele und Onlineshop hat sich da für mich einfach bewährt.



Ihr Fulltime-Job, die Familie und die bewusste Entscheidung gegen Wachstum

Größte Herausforderung und Martinas Tipp für den Start

Was ist die größte Herausforderung für dich aktuell? Und was würdest du anders machen, wenn du nochmal anfangen könntest?


Die größte Herausforderung ist für mich aktuell die Umsetzung der vielen Regelungen für uns kleine Unternehmen. Das wird echt immer komplizierter und man braucht wirklich viel Herzblut, sich da nicht unterkriegen zu lassen. Zum Glück bin ich auch unter diesem Aspekt sehr gut bei euch aufgehoben. Ich sage nur: „Widerufsbutton“ - um nur ein Beispiel zu nennen.

Ich würde tatsächlich nichts anders machen. Wenn ich genauer darüber nachdenke, lief nämlich alles genau so, wie es sein sollte und wie ich es mir vorgestellt habe.


Was ist dein wichtigster Tipp für andere Näher:innen, die ähnlich starten möchten — mit Familie, nebenberuflich, beiden Kanälen?

Wer einen ähnlichen Weg wie ich verfolgt, sollte meiner Meinung nach immer einen Schritt nach dem anderen machen. Bei mir funktioniert es sehr gut, dass ich keinen großen Onlinevertrieb wollte, sondern mich zuerst lokal aufgestellt habe. Auch mein Onlineshop wird überwiegend von Menschen aus der Region genutzt. Die Möglichkeiten, die ihr bei eurem System anbietet, schöpfe ich gar nicht alle aus. So gelingt es mir besser, die Kontrolle über mein Geschäft zu haben und meine Familie nicht zu vernachlässigen. Wenn‘s dann stabil läuft, kann ich wieder einen Schritt weiter gehen.

So sicherst du deinen Onlineshop rechtlich ab, wenn du wie Martina zwei Kanäle führst

Wer wie Martina einen Laden und einen Onlineshop kombiniert, hat automatisch mehr Pflichten im Blick zu behalten. Bei Azoo läuft ein Großteil davon im Hintergrund mit:

  1. Pflichttexte prüfen. Impressum, Datenschutzerklärung und AGB werden im Azoo-Backend hinterlegt und bei Bedarf aktualisiert.

  2. Widerrufsbutton aktivieren. Über die Einstellungen lässt sich die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsfunktion mit wenigen Klicks einrichten, statt sie selbst zu formulieren.

  3. Lieferzeiten realistisch einstellen. Wie Martina kannst du eine feste Lieferzeit hinterlegen, damit du nicht in Zeitdruck gerätst, wenn du nach Bedarf produzierst.

  4. Bei Unsicherheit den Support fragen. Rechtliche Neuerungen, etwa zu Barrierefreiheit oder Kassenbuch, landen meist zuerst im Support oder Hilfe-Center, bevor sie zum Problem werden.


Muss man dafür Jurist:in sein? Nein. Genau das ist der Punkt: Azoo ist von Grund auf DSGVO-konform aufgebaut und wird von der IT-Recht Kanzlei München betreut, damit Shopbetreiber:innen wie Martina sich auf das Nähen konzentrieren können statt auf Paragrafen. Wie viel Technikwissen man dafür braucht? Kaum eines, das bestätigt auch Martina, die ihren Shop ohne Vorerfahrung aufgebaut hat. Und muss der Onlineshop groß werden, um sich zu lohnen? Nicht zwingend, StoffPur zeigt, dass ein bewusst regional gehaltener Shop genauso gut funktionieren kann wie einer mit großer Reichweite. Wer zwei Standbeine gleichzeitig führt, muss also nicht alles auf einmal stemmen, sondern kann sich wie Martina Schritt für Schritt die Kontrolle behalten.

So sicherst du deinen Onlineshop rechtlich ab, wenn du wie Martina zwei Kanäle führst

Danke Martina

Vielen lieben Dank, Martina. Danke für deine Offenheit und die Zeit, die du dir für dieses Interview genommen hast. Du zeigst, dass ein Selbstbedienungslädchen und ein Onlineshop nebeneinander funktionieren können, wenn man sich traut, auch mal Nein zu sagen, zu Märkten, zu schnellem Wachstum, zu mehr, als man stemmen kann.

Für alle, die selbst mit einem eigenen Label starten oder gerade zwei Standbeine unter einen Hut bringen wollen, ist deine Geschichte ein Stück Mut und Orientierung zugleich.

Schau dir StoffPur gerne selbst an, im Lädele in Bad Wurzach oder im Stoffpur - Onlineshop und auf Instagram.

Beim Thema Rechtssicherheit unterstützt dich Azoo, inklusive Widerrufsbutton, Gewährleistungslabel, KI-Kennzeichnung & Co.. In unserem Hilfe-Center findest Anleitungen dazu. Und wenn du selbst mit deinem Shop starten willst, zeigen wir dir, wie du deinen Onlineshop eröffnen kannst.

Weitere Geschichten hinter Azoo Shops, Tipps zu SEO, GEO und KI und alles, was für das Gründen und Führen eines eigenen und unabhängigen Onlineshops wichtig ist, findest du auf unserem Blog. Z.B. verrät dir Lisa, wie sie ihr Label Lisa creates unabhängig von Etsy aufgebaut hat.

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